Prellungen

Eine Prellung, was ist das?

Prellung tut weh

Schwere Prellung

Eine Prellung tritt auf, wenn Muskeln, Knochen (Knochenprellung) und Blutgefäße massiv beschädigt werden. Diese Verletzung wird meist durch das Einwirken stumpfer Gewalt auf das betroffene Körperteil verursacht.

Der geschwollene Bereich der Prellungen ist eine Mischung aus zerstörtem Zellgewebe, Blut und Körperflüssigkeit.

Das Blut tritt aus den geschädigten Blutgefäßen heraus und lagert sich in das umliegende Gewebe und Ihrer Haut ein. Ein sogenannter Bluterguss ist entstanden.

In der Regel werden Sie bei dem Bluterguss eine Verfärbung der Haut im violetten oder blauen-gelben Bereich feststellen. Für ca. 2-4 Wochen werden Sie mit dieser Verfärbung Ihrer Haut und der teils schmerzhaften Prellung des Organes leben müssen. Ja, das ist eine lange Zeit, aber solange dauert es nun mal bis solche Prellungen abheilt sind und ein Bluterguss verschwindet.

Suchen Sie schnelle Hilfe bei Ihrem Arzt, wenn Ihre Prellung sehr stark und schmerzhaft ist. Auch sollten Sie medizische Hilfe suchen wenn eine Prellung einfach nicht abheilen will und ein Bluterguss sowie die Schwellung vom Gewebe nach wenigen Tagen immer noch nicht zurück geht.

Arten von Prellungen

Quasi kann man sich alles am Körper prellen was von Muskeln, Knochen und Blutgefäßen umgeben ist. Vom Finger bis zum Zeh, vom Ellenbogen bis zum Knie, vom Hals bis zum Jochbein kann alles eine Prellung erfahren. Wobei die Gefahr eines Bruches beim Jochbein ziemlich hoch ist.

Ursachen von Prellungen

Prellungen der Haut und Gliedmaßen enstehen meist durch kleinere Unfälle im Alltag oder durch Sportverletzungen.
Sie können aber auch durch schlimmere Ereignisse verursacht werden.
Prellung entstehen durch:

  • fallen, schubsen,
  • sich stoßen,
  • Schlageinwirkung,
  • getreten werden
  • stürzen
  • ausrutschen

Schwere Prellungen können auch durch einen Autounfall, Schlägerei, Sportverletzungen oder einem Sturz aus großer Höhe entstehen. Beim Bergsteigen zum Beispiel oder Dachdeckerarbeiten. Hier ist das Risiko für eine Verletzung bzw. Prellung besonders hoch.

Aber auch durch kriminelle Attacken auf Ihren Körper kann es zu einer Prellung kommen. Z.Bsp bei einer simplen Kneipenschlägerei oder einem schweren Verkehrsunfall.

Risikogruppen für Prellungen

Fast jeder von uns erleidet in seinem Leben diverse Prellungen als Folge von Routinehandlungen im Alltag, Beruf, Sport und Freizeit. Es gibt aber Menschengruppen, die ein höheres Risiko für Prellungen besitzen.

Im Folgenden wären das:

  • Häufig bei Kinder und Jugendliche
  • Menschen, die Kontakt- Sport betreiben, wie Boxen oder Karate,
  • Extremsportler wie Drachenflieger oder Bergsteiger,
  • Häufig auch bei Menschen mit Blutgerinnungs Problemen,
  • Leute, die blutverdünnende Medikamente einnehmen (zB Coumadin, Aspirin)

Symptome von Prellungen

Zu den Symptomen von kleineren Prellungen gehören in der Regel:

  • Hautverfärbungen Bluterguss (meist blau und / oder lila, Ausbleichen nach gelb)
  • Schmerzen in der betroffenen Körperregion
  • Schwellung von Gewebe und Gliedmaßen

Diagnose von Prellungen

Es ist eigentlich ziemlich einfach eine Prellung festzustellen. Eine Verfärbung der Haut (Bluterguss), die Schmerzen im betroffenen Körpertiel und die Schwellung des Gewebes. Natürlich kann man sich nicht sicher sein das eventuell doch etwas gebrochen ist. Bei dringendem Verdacht auf größeren Schäden oder wenn Sie sich nicht sicher sind ob es sich um eine Prellung (andere Verletzung) handelt, suchen Sie unverzüglich die Hilfe von ihrem Arzt.

Behandlung von Prellungen

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über die beste Therapie Ihrer Prellung. Folgende Behandlungsmöglichkeiten helfen dabei, die Schwellung und die Schmerzen von Prellungen zu reduzieren:

  • Auflegen von Eisbeutel oder Kühlakku auf die Prellung
  • Legen Sie kein Eis direkt auf die Haut. Es kann zu einer Art Verbrennung der Haut kommen!
  • Hochlagern des verletzten Bereiches einer Prellung über dem Niveau Ihres Herzens
  • Einnahme von schmerzlindernder Medizin, wenn von Ihrem Arzt empfohlen
  • Nutzung von speziellen Salben gegen Verletzungen und Prellungen. (Ihr Apotheker weiß Bescheid und wird Sie beraten. Oder Sie nutzen diese wirksame Hilfe gegen eine Prellung -> Schnellwirkende Salbe bei Prellungen, Verletzungen, Schmerzen & Bluterguss )

Sie können neben der oben genannten Behandlungsmethoden Ihrer Prellungen noch weitere Hilfe von Ihrem Arzt benötigen. Z.Bsp. wenn Sie den:

  • Verdacht auf eine Fraktur (z.Bsp. Beinbruch) eines Körperteils haben.
  • Gerissene und verdreckte Haut festellen (evtl. benötigen Sie deshalb eine Tetanus-Impfung oder Antibiotika)
  • Atemnot und Schwindel verspüren nach dem Vorfall (Rippenpellung)

Wenn eine Prellung bei Ihnen diagnostiziert wurde, folgen Sie unbedingt den Anweisungen Ihres Arztes. Er wird die richtige Hilfe und Maßnahmen gegen die Schmerzen, Symptome und Verletzungen Ihrer Prellung wählen.

Das Vorbeugen von Prellungen

Verwendung Sie in Zukunft die richtige Sicherheitsausrüstung bzw. Schutzkleidung.
Dies kann Sie vor wiederholten Prellungen oder Quetschungen Ihres Körpers schützen.

 

Bitte beachten Sie, dass diese Zeilen nur zur Information über das Krankheitsbild „Prellungen“ zur Verfügung gestellt werden. Eine fachmännische Hilfe durch Ihren Arzt ist in jedem Fall anzuraten. Es ist weder beabsichtigt noch gewollt, dass dieser Text als Ersatz für professionelle medizinische Beratung stehen soll. Suchen Sie in jedem Fall die Hilfe Ihres Arztes. Denn nur er kann die richtige Diagnose Ihrer Prellungen stellen und eine geeignete Behandlungsmethode wählen.

Weiter lesen und mehr über eine Prellung erfahren? Dann gehts hier lang: Prellungen behandeln